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Budget und Finanzen
Nicht jedes Hotel verfügt über ein umfangreiches Werbebudget: Wie Sie auch mit geringem Budget Erfolge erzielen


Stellen Sie sich vor, Sie führen ein kleines Haus mit nur 15 Gästezimmern und Sie liegen in der Nähe eines Wintersportortes. Nun öffnet ein 103-Betten Hotel seine Pforten direkt im Einzugsbereich der Sportanlagen und Ihnen brechen die Gästezahlen gleich in der ersten Saison weg. Sie müssen weiterhin das Personal finanzieren und würden gerne offensiv Werbung für sich machen, aber es fehlt hinten und vorne das erforderliche Kapital.

So gebeutelt, finden manche Hoteliers nicht die Lösung für ein Werbebudget, das gegen Null tendiert. Wie aber soll man dann sein Haus bekannt machen?


Nutzen Sie kostenlose Mundpropaganda
Haben Sie Ihren Gästen ein besonderes Angebot gemacht, werden diese anderen davon erzählen. Auf dieses Weise lassen sich neue Gäste ebenfalls anlocken und die Weitergabe kann wie ein Schneeballsystem funktionieren

Bewertungsportale
Suchen Sie sich Geschäftspartner wie TripAdvisor oder andere Seiten, auf denen Gäste Hotels bewerten und kategorisieren. Gute Bewertungen lassen Sie bekannt werden. Aber Achtung! Auch negative Kommentare haben Einfluss auf Ihren zukünftigen Erfolg oder Misserfolg. Hier haben Sie es in der Hand, den Gast von Ihren Qualitäten zu überzeugen.

"Huckepack"-Marktgelegenheiten
Dieser lustige Begriff umschreibt, wie Sie gemeinsam mit anderen Geschäftsleuten vor Ort zum gemeinsamen Nutzen kooperieren können. Bieten Sie die Stadtführung mit einem Abendessen in Ihrem Haus. So werfen auch die Menschen einen Blick in Ihr Hotel, die bereits eine andere Übernachtungsmöglichkeit gewählt haben. Vielleicht kommt man beim nächsten Mal auf Sie zurück.

Bilden Sie eine Interessensgemeinschaft mit der Kaufmannschaft Ihres Ortes. So wird Ihr Name ohne Kosten zu verursachen bei allen möglichen Gelegenheiten erwähnt und bleibt im Gedächtnis der Menschen. Denken Sie daran, dass auch Einwohner Ihres Orts gelegentlich Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige benötigen könnten.

In den örtlichen Geschäften sollten in jedem Fall Ihre Flyer zu finden sein. Die meisten Geschäftspartner, von denen Sie zum Beispiel selbst Waren zur Verköstigung Ihrer Gäste beziehen, werden sich gerne darauf einlassen. Und Flyer, welche die Menschen selbst mitnehmen, werden auch eher gelesen.

Binden Sie Ihr Personal ein
Lassen Sie Ihre Angestellten einen „Hotelblog“ entwerfen. Diese Art des Tagebuchschreibens lockt inzwischen im Internet viele User an, die gerne die Lebensgeschichte anderer lesen. Vertrauen Sie hierbei auf die Kreativität und den fairen Umgang Ihrer Angestellten mit den veröffentlichten Informationen. Zukünftige Gäste jedenfalls werden erkennen, wie viel glaubwürdiger ein solcher Blog ein Unternehmen der Hotelbranche beschreibt.

Newsletter und eMail-Marketing
Entwerfen Sie ein Newsletterkonzept für Reiseverkehrskaufleute. Diese Art der Reiseplanung ist neben dem Internet die meist gewählte. Wenn Sie sich hier einen Namen machen, dann spricht sich dieser auch bei den potentiellen Gästen herum. Hier können Testübernachtungen zu günstigeren Preisen für die Reiseplaner einen Unterschied machen, was deren Hotelempfehlung an die Kunden betrifft.

Sicher haben auch Sie die eine oder andere Idee bei der Lektüre dieser Zusammenfassung gehabt, die sich vielleicht auch in Ihren Null-Kosten-Budget der Zukunft umsetzen lässt.

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